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1700 € Netto Mindestlohn sind zuviel?

Erich Kapfenberger (erich) on 01.02.2020

"Klein- und Mittelunternehmer können sich das wahrscheinlich nicht leisten..."  Dieses Argument wird sofort insTreffen geführt, wenn es um höhere Bezahlung der "schlechtest bezahlten Jobs" geht.  Alle, auch die Lohnkosten zahlt letzten Endes der Konsument, egal wie groß oder klein der Betrieb ist. 

Wenn das nicht geht, muss der Betrieb sein Geschäftsmodell überdenken. Vom Arbeitnehmer wird verlangt, dass er Jobs annimmt die er nicht machen kann oder möchte oder in Umschulungen gesteckt, aber ein Unternehmer soll quasi eine Gewinngarantie für seine Tätigkeit haben?  Das kann doch nicht ernst gemeint sein.  Wenn ein Betrieb keinen Profit macht, dann wird er entweder zu sperren müssen, oder seine Tätigkeit so verändern, dass es profitabel wird.  Einen Sonderfall, in gewissem Ausmaß, mag hier noch die Landwirtschaft darstellen. Die hat auch einen landschaftskulturellen und wenn man so will auch volkswirtschaftlichen Aspekt.  Die Möglichkeiten für den Bauern sind durch sein Stück Land(schaft) begrenzt. Wenn aber beispielsweise ein Frisör jammert, dass er bei höheren Löhnen nicht existieren kann, hält sich mein Mitleid in Grenzen.  Wenn ein Bier im Gasthaus das sechsfache des Preises vom Supermarkt kostet, so muss es doch möglich sein, die Differenz irgendwie gewinnbringend einzusetzen, ohne das Personal verhungern zu lassen. Irgendwo muss der "Mehrwert" ja landen.

 

 

 

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