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Einkaufswunderwelt - drei Episoden

Erich Kapfenberger (erich) on 04.02.2020

Ich möchte euch drei kurze Geschichten zu Einkaufserlebnissen schildern.  Mir geht es nicht darum, jemanden in den Himmel zu heben oder zu verdammen, darum nenne ich vorab weder Marken noch Geschäftsnamen.

Wen es dennoch interessiert, der erfährt es auf Nachfrage direkt.

Episode 1 - der Hochdruckreiniger:

Es war Ende Sommer und ich stolperte über ein Sonderangebot eines Hochdruckreinigers.  Da meiner den Geist aufgegeben hatte, wollte ich zwar einen neuen kaufen, aber eigentlich bis zum tatsächlichen Bedarf im nächsten  Frühjahr warten.  Die Gelegenheit war aber günstig und es war jenes Modell, das ich haben wollte, also schlug ich zu. Ich verstaute das Gerät vorerst im Abstellraum, nachdem immer zu wenig Platz ist, ohne Verpackung. So überwinterte das gute Ding ohne weitere Beachtung bis der Frühjahrsputz fällig war. 
Es war also an der Zeit, das gute Stück (ein Markengerät) in Betrieb zu nehmen.  Routiniert den Gartenschlauch an den Wasseranschluss und das Kabel in die Steckdose.

Einschalten - nichts - kein Surren, kein  Brummen - nichts!  Wasser war da, Strom war da, trotzdem verweigerte das Gerät beharrlich seinen Dienst. Die Verärgerung war groß, hätte ich das Teil doch gleich nach dem Kauf ausprobiert - selber Schuld  und der Originalkarton ist auch nicht mehr da. 
Ich rief natürlich trotzdem beim Händler an und beklagte meine Situation. Ehrlich gesagt hatte ich wenig Hoffnung auf Verständnis.  Der Händler jedoch meinte, ich solle das kaputte Gerät bringen und erhalte mein Geld zurück. 

Episode 2 - Schihelm:

Ein paar Wochen waren es noch bis zum Schiurlaub und es sollte ein neuer Schihelm her. Als Brillenträger ging mir das Gefummle mit der Schibrille über der optischen Brille auf die Nerven - es sollte daher ein Helm mit integriertem Visier werden. Meine Frau hatte so ein Modell schon im letzten Schiurlaub erstanden und daher wusste ich, das man auch probieren muss, ob Visier und Brille sich nicht behindern.  Also auf ins nächste Sportgeschäft in der Heimatstadt. Nein, da gibt´s ja kein Sportgeschäft, damit doch in die Nachbargemeinde. 
Dort gab es eine herausragende Auswahl - genau ein Modell - und genau das passte nicht. Ja da könne man halt nichts machen, meinte der Ladenbesitzer.  Also weiter nach Wr. Neustadt. Dort klapperte ich drei Sportgeschäfte ohne Erfolg ab und fuhr etwas niedergeschlagen nachhause, nachdem ich mir einen halben Tag wegen des blöden Helms um die Ohren geschlagen hatte. 
Am nächsten Tag, kam mir dann in den Sinn, den Helm meiner Frau zu probieren, hat sie doch annähernd die gleiche Kopfgröße wie ich.  Siehe da - es funktionierte - inklusive Brille!  
Ich setzte mich also an den PC und es dauerte keine 10 Minuten, bis ich einen Shop gefunden hatte, der das Modell im Programm hatte.  Ein paar Tage später war der Helm da und alles war gut.

Episode 3 - Trüffelhonig:

Diese Spezialität bekommt man nicht an jeder Ecke, aber in Berdorf ?   Fragen kostet ja schließlich nichts. 
Die Antwort war überraschender Weise positiv und schon hielt ich einen kleinen Karton mit dem begehrten Süß in Händen.  Die deutlich über zwanzig Euro für das kleine Döschen waren gerade noch zu verschmerzen. 
Trüffelhonig harmoniert wunderbar mit Käse.  Also kam der mit Rotwein und der gerade erstandenen Köstlichkeit auf den Abendtisch.  
Komisch - irgendwie schmeckte der Honig dann doch nicht so, wie wir da eigentlich kannten.  Ich nahm das Gläschen nun genauer unter die Lupe und fand bald den Grund für die Verwunderung. 
Es war mit Trüffelaroma versetzter Honig!  Also nicht ganz das, was wir vermeintlich gekauft hatten. Es fand sich auch kein einziges Krümelchen Trüffel im Honig, wie das eigentlich sonst der Fall ist.  Damit war das Rätsel gelöst. 
Wie es der Zufall so wollte, kamen wir ein paar Tage später im ersten Bezirk in Wien beim Bummeln an einem Biofeinkostladen vorbei.  Dort erstanden wir dann echten Trüffelhonig mit richtigen Trüffelstückchen drin (gleich vor Ort kontrolliert) um knapp unter zehn Euro.

 

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