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Nur weil er ein Zumpferl hatte?

Erich Kapfenberger (erich) on 13.02.2020

Jetzt ist es wieder einmal für einige Zeit höchstamtlich.  Es wird sich nichts ändern, keinen Millimeter, keinen Beistrich, einfach nix.
Das Zölibat bleibt einzementiert, die Frauen "auszementiert". Die Welt hat sich zwei Jahrtausende nicht gedreht.

 

Ja, das Zölibat wurde erst etwas später erfunden, Männersache war die katholische Kirche aber von Anfang an.
Viele Mitglieder der katholischen Kirche hatten nach der Eiszeit unter Benedikt XVI alle Hoffnung in Franziskus gesetzt. Nun wurden sie abermals enttäuscht. Sollte ich nicht besser schreiben: sie werden weiterhin getäuscht.  
Dem Glaubensvolk kann man natürlich nicht einfach sagen, dass es handfeste monetäre und erbrechtliche Gründe etc. hat.  Der Ausschluss der Frauen schlägt demnach in die selbe Kerbe.  Würde man die Frauen gleich berechtigen, könnte man das Zölibat erst recht nicht mehr argumentieren.  Womöglich stünde auch die Autorität des Ehepartners der der Kirche gegenüber.
So aber trommelt man weiter die alten Argumente. Jesus war ein Mann.  Der Priester kann sich ohne Zölibat nicht auf seine anspruchsvolle Aufgabe konzentrieren und so weiter.  
Was brachtet das scheinheilige Zölibat allerdings hervor?  Nicht nur, dass es allerhöchste Würdenträger der Kirche missachteten und vermutlich noch immer tun,  gehörte die Pfarrersköchin zu jeder "guten" Kirchengemeinde in unseren Breiten.  Es muss sich doch jemand um den armen Pfarrer kümmern.  Schließlich hat der auch Bedürfnisse wie z. B. die Lust - auf eine anständige Mahlzeit.
So wird seit Jahrhunderten unter der Decke  des Zölibats dahin geflogen und alle leben damit - mehr oder weniger glücklich - mehr oder weniger zufrieden. 
Nein!  Nicht alle sind so dreist.  Stimmt, es gibt sicher genug Priester die tatsächlich in ihrer Berufung aufgehen, nicht wenige aber halten dem Druck nicht stand und vergehen sich an Unschuldigen.  
Ich hab kein Problem, mit dem Pfarrer, der eine heimliche Geliebte oder gar Familie hat.  Höchste Verachtung aber empfinde ich für das andere Ende des Spektrums, das diese unglückliche Doktrin hervorbringt. 
Wem nützt es, nachträglich den Scherbenhaufen und das persönliche Leid vieler Menschen zu bedauern, aufzuarbeiten und ad acta zu legen, wenn die Ursachen dafür in keiner weise angegangen werden.
Kein Wunder also, wenn es immer wieder zu gehäuften Kirchenaustritten kommt. Ich tat das bereits zu Zeiten eines Kardinal Groer. Ein Wort, dass mir zur katholischen Kirche leider immer wieder in den Sinn kommt, ist "Heuchelei".

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